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1.3.95 Am morgen lernen wir unsere Trägermannschaft kennen, die uns während den nächsten 6 Tagen begleiten wird. Nachdem all unser Gepäck und wir auf den Fahrzeugen sind, geht's hoch zum Parkeingang auf 1860 m, wo wir uns einschreiben und dann die erste Etappe in Angriff nehmen. Die 10 km zur Mandara Hut auf 2725 m führen uns durch dichten Regenwald. Am Nachmittag werden wir das erste Mal so richtig nass während eines heftigen Regens. Regen und Schnee werden uns bis nach oben ständig begleiten. Schon jetzt haben wir Angst, den Uhuru Peak in einem Schneesturm zu erleben. Die Hütten sind eng, aber trotzdem bequem, trocken wird hier jedoch nichts. 2.3.95 Unsere zweite Etappe führt uns nach dem Regenwald durch eine Moorlandschaft mit vielen Baumhohen Erikas. Der Gipfel ist nicht zu sehen und es regnet wieder. In der Nähe der Horombo Hut (3780 m.) sehen wir grosse Senezien, die es nur noch hier und am Mt. Kenia geben soll. 3.3.95 Die dritte Etappe führt uns zur letzten Hütte vor dem Gipfelanstieg, zur Kibo-Hut auf 4750 m. In der Nacht war es kalt und feucht. Kurz vor dem 4000 m hohen Sattel zwischen dem Mawenzi und dem Kibo fängt es an zu schneien. Langsam spüren wir die Höhe. Auf der Kibo-Hut geht es vielen von uns schon ziemlich schlecht (Übelkeit und Kopfschmerzen) und das schlechte Wetter drückt ein bisschen auf Stimmung. Wir legen uns nach einem frühen Nachtessen ziemlich schnell in die Betten, um noch ein bisschen Erholung zu erhalten. Auf dieser Höhe ist schlafen fast unmöglich.
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