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Am 11. Oktober konnten wir in Las Vegas unser Wohnmobil übernehmen (Vermieter: Moturis). Nachdem wir unsere Sachen alle verstaut hatten und eingekauft hatten, steuerten wir unseren ersten Campground am Lake Mohave an (Cottonwood Grove). Unsere Nachbarn auf dem Campground, Amerikaner die zum Fischen hier waren, boten uns zum Nachtessen selbstgefischten Fisch an, der hervorragend schmeckte.
Die Landschaft, durch die wir nun fuhren, ist karg und trocken, mit vielen Kakteen. Von Joshua Trees, verschiedenen Cholla Arten, Barrel Cactus bis zu Agaven. Oatman ist eine alte Goldgräberstadt, die an der legendären Route 66 liegt. Frueher wurden die alten Gebäude oft als Filmkulisse benutzt, heute ist der Ort ziemlich touristisch, mit Revolverduellen für Touristen und so. Eine weitere Attraktion Oatmans sind die "wilden" Esel. Kurz vor Sedona verändert sich die Landschaft. Die Strasse windet sich in engen Kurven den Oak Creek Canyon hinunter und schon bald erblickten wir die faszinierende Bergwelt Sedonas mit den leuchtend Roten Bergen und Felsspitzen. Sedona ist der Alterswohnsitz vieler Rentner und ein Mekka der New-Age-Bewegung und der Mountain-Bike Szene. Die Mountain-Bikes, die wir zusammen mit dem Wohnmobil gemietet hatten, kamen hier zum ersten Mal zum Einsatz. Doch da die Sättel so unbequem waren wie sie aussahen und es schon bald recht heiss wurde, haben wir die Aktion nach 2 Stunden aufgegeben. Doch es lässt sich zum Glück auch wunderbar wandern in der Gegend von Sedona. Es gibt viele Trails, kurze und längere (sehr gut gefallen haben uns zum Beispiel der Trail auf den Cathedral Rock oder der Mount Wilson Trail). Wir konnten es kaum glauben, dass wir diese wunderbare Gegend auf unseren früheren Reisen nie entdeckt hatten.
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