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Putre - P.N. Lauca 10.2.2006 Putre, ein Ort welcher auf 3500 m liegt, ist unser heutiges Ziel. Wir fahren am späten Vormittag bei schönem Wetter los und kommen 2 - 3 Stunden später im stockdicken Nebel in Putre an. Mit Mühe finden wir das Hostal Pachamama im dichten Nebel, welches uns Ross vom Sunny Days empfohlen hat. Wir bleiben heute in Putre, um uns etwas an die Höhe anpassen zu koennen. Am Nachmittag fängt es auch noch an, heftig zu regnen. Offenbar war es die letzten 5 Tage schon so. Am Abend essen wir im Kuchu-Marka, einem gemütliches Restaurant in Putre. Es gibt Alpaca Fleisch und Quinoa. 11.02.2006 Der Tag beginnt mit schönem Wetter! Wir machen uns auf den Weg zum Nationalpark, der uns auf eine Höhe von 4600 m führt. Unterwegs fragen wir bei der Carabinero-Station in Chuchuyo nach dem Zustand der Strassen im Altiplano, insbesondere zum Salar de Surire und nach Visviri, wohin wir eigentlich auch noch fahren wollten. Doch offenbar sind diese Strassen im Moment ohne 4WD-Fahrzeug unpassierbar. Schade. Wir fahren vorbei an vielen Vicunas, Lamas und Alpacas bis nach Parinacota, wo wir uns die berühmte Kirche anschauen. Der Vulkan Parinacota (6330 m) verhuellt sich leider noch in Wolken. Unser nächster Stopp ist der Lago Chungara. Im See sehen wir einzelne Flamingos und viele andere Wasservögel, am Ufer grasen Vicunas, Lamas und Alpacas und im Hintergrund steht der Parinacota, diesmal ohne Wolken. Nach einem Picknick am See fahren wir zurück und wagen doch einen Versuch, die Strasse in Richtung Visviri zu fahren, doch müssen nach wenigen Kilometern schon aufgeben, da zu viel Wasser auf der Strasse liegt. Während einem Rundgang bei der CONAF-Station Las Cuevas, bei dem wir viele Vizcachas sehen, fängt es an zu regnen und zu hageln. Wir schaffen es gerade noch rechtzeitig zurück zum Auto. Zurück in Putre herrscht wieder stockdicker Nebel. 12.2.2006 Wieder beginnt der Tag mit recht schönem Wetter. Wir fahren nochmal bis zum Lago Chungara. Unterwegs fällt uns ein Lama am Strassenrand auf, das nicht gerade wegläuft, wenn sich ein Auto nähert. Wir halten an und das Lama streckt doch tatsächlich den Kopf durch unser offenes Autofenster! Wir können es sogar streicheln. Am Lago Chungara sehen wir heute auch den Nevado Sajama (6542 m; Bolivien), der sich gestern noch in Wolken gehüllt hat. Auf dem Rückweg nach Arica machen wir noch einen Abstecher nach Belen, einem kleinen Dorf, das laut unserem Reiseführer eine schöne, kleine, alte Kirche (und eine neuere) haben soll. Natürlich fängt es an zu regnen, als wir in Belen ankommen und die Kirche besichtigen wollen. Aber die Fahrt hat sich trotzdem gelohnt wegen der schönen Landschaft (grün, mit viel Land- und Viehwirtschaft). Am späteren Nachmittag treffen wir in Arica ein, wo das Wetter wieder schön und heiss ist.
Arica 13.2. - 14.2.2006 Wir bleiben eine Nacht länger als geplant in Arica. Von Ross (Sunny Day Hostal) erhalten wir Badetücher und sogar einen Sonnenschirm und so ausgerüstet verbringen wir 2 Tage an der Playa Laucha. In Arica fängt schon so langsam der Karneval an - am Abend ziehen Musik- und Tanzgruppen aus der Gegend durch die Strassen (fasst wie an der Fasnacht in Luzern!). Am Abend vor unserer Abreise hören wir, dass aufgrund der heftigen Regenfälle im Altiplano einige Verkehrswege unterbrochen sind, so vorallem alle Zufahrten nach Calama, welches man passieren muss, wenn man nach San Pedro de Atacama will, und sogar die Ruta 5 in der Nähe von Maria Elena. Und San Pedro wäre eigentlich unser nächstes Ziel.... Schon schmieden wir wieder Ersatzpläne, aber viele Alternativen bleiben uns eigentlich gar nicht.
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