Chiloe PDF Drucken

Die Gegend, in der wir uns im Moment befinden,ist bekannt für seine intensiven Regenfällen, trotzdem haben wir natürlich insgeheim trockeneres und wärmeres Wetter erwartet.....

Insel Chiloe
11.1.2006

Von Punta Arenas aus flogen wir nach Puerto Montt, wo uns ströhmender Regen erwartete. Wir übernahmen unseren Mietwagen, einen Nissan Terrano Pickup (2WD), und fuhren direkt nach Ancud, auf der Insel Chiloe, wo wir im Hostal Mundo Nuevo eincheckten. In den wenigen trockenen Abschnitten haben wir uns den Hafen und das Museum von Ancud angeschaut. Die Gegend, in der wir uns im Moment befinden,ist bekannt für seine intensiven Regenfällen, trotzdem haben wir natürlich insgeheim trockeneres und wärmeres Wetter erwartet.....

12.1.2006
Unsere Wünsche wurden erhört, der nächste Tag begann mit viel Sonne. So machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zur Pinguin-Kolonie in der Nähe von Ancud. Auf Inseln vor der Küste nisten im Sommer Magellan- und Humboldt-Pinguine, die von einer deutschen Stiftung geschützt und betreut werden. Als wir dort ankamen, wurden gerade 2 verletzte, resp. kranke, junge Pinguine gefüttert von der deutschen Pflegerin. Anschliessend hatten die Pinguine etwas Auslauf, und als sie abhauen wollten, wurde Charlie aufgefordert, den kleineren zu packen und zurück zum Käfig zu tragen!  Auf der Tour im Schlauchboot zu den Inseln sahen wir neben Pinguinen auch einen Seeotter, einen Seehund, Kormorane und Pelikane. Anschliessend besichtigten wir mit dem Mietwagen den Norden der Insel, die unter anderem bekannt für seine farbigen Holzkirchen ist. Unser Nachtessen nahmen wir in Form eines Picknicks an einem schönen, einsamen, wilden Strand im Nordwesten der Insel ein, während wir den Sonnenuntergang bewunderten.
13.1.2006
Am nächsten Tag erwartete uns wieder Sonnenschein und so besuchten wir den Nationalpark von Chiloe, wo wir unser Zelt auf einem schoenen Zeltplatz hinter den Dünen aufstellten und einen ausgedehnten Strandspaziergang unternahmen.
14.1.2006
Leider fing es in der Nacht wieder an zu regnen und wir brachen am nächsten Morgen in einer Regenpause hastig unser Zelt ab. Trotz Regen machten wir noch eine kurze Wanderung, die durch einen richtigen Märchenwald führt, der Boden und die Bäume sind mit Moos und Flechten bewachsen. Danach fuhren wir weiter nach Chonchi, wo wir im herrlichen Hostal La Esmeralda übernachteten, in einem Zimmer mit Panoramafenster mit Blick auf das Meer, vor dem Fenster ein Tischchen mit 2 Stühlen, von wo wir bei einem Glas Wein dem Regen (leider nicht dem Sonnenuntergang) zuschauen konnten.

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