P.N. Los Glaciares Trekking PDF Drucken

El Chalten / P.N. Los Glaciares (AR)
26.12.2005

Am 26.12. fuhren wir weiter nach El Chalten, dem Ausgangspunkt fuer Trekkings zu den berühmten Gipfeln Cerro Torre und Cerro Fitzroy. Unsere erste Etappe führte uns bis zum Campamento de Agostini bei der Laguna Torre, von wo aus man einen fantastischen Blick auf den Cerro Torre hat. Das Wetter war schön und heiss, und der Cerro Torre, der sich sonst oft in Wolken hüllt, präsentierte sich wolkenlos vor dem blauen Himmel.

27. Dezember 2005
Wir standen früh auf, um den Sonnenaufgang zu sehen. Leider war es nicht mehr ganz wolkenlos, doch es hat sich trotzdem gelohnt, aufzustehen. Danach schliefen wir aber wieder eine Weile und machten uns später gemütlich auf den Weg zum Campamento Poincenot unterhalb des Cerro Fitzroy. Es wurde wieder ein schöner und heisser Tag und die Pause an der Laguna Hija, in der wir uns etwas abkühlen konnten, war eine Wohltat. Auch der Cerro Fitzroy präsentierte sich heute wunderbar und wolkenlos vor blauem Himmel. Gegen Abend bewölkte sich der Himmel jedoch schlagartig und am Abend fing der Regen an, der bis zum frühen Morgen anhielt.
28. Dezember 2005
Dennoch machten wir uns am nächsten Morgen auf zum Aussichtspunkt an der Laguna de los Tres, direkt unterhalb des Fitzroy. Es regnete nicht mehr, doch der Fitzroy hüllte sich den ganzen Tag mehr oder weniger in Wolken. Die Wanderung zum Aussichtspunkt hat sich aber trotzdem gelohnt. Neben dem Blick auf den Fitzroy ist auch die Aussicht hinunter zur türkisfarbenen Laguna Sucia spektakulär.
Zurück auf dem Zeltplatz brachen wir unser Zelt ab und wanderten weiter zum Zeltplatz an der Laguna Capri. Am Nachmittag zeigte sich die Sonne wieder und wir konnten ein erfrischendes Bad in dem schönen Bergsee nehmen und am dem schwarzen Kieselstrand in der Sonne liegen.
29. Dezember 2005
Wir schliefen lange und machten uns erst gegen Mittag auf den kurzen Rückweg nach El Chalten. Wir bezogen unser Zimmer im Los Senderos und erkundeten dann El Chalten. El Chalten ist ein kleines Dorf, das erst in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts gegründet wurde. Die Strassen sind alles Naturstrassen, was das herumschlendern bei Wind (der hier fast ständig blaest) zu einer staubigen Angelegnheit werden lässt. Fuer das Nachtessen koennen wir übrigens das Bistro Fuegia wärmstens empfehlen.
30. Dezember 2005
Unser heutiges Ziel war der Loma del Pliege Tumbado, von wo aus man einen tollen Blick auf das gesamte Massiv haben soll (Torre und Fitzroy). Leider war das Wetter nicht so toll. Nach 4 Stunden erreichten wir den Gipfel, von dem aus man tatsächlich eine schöne Aussicht hat - die noch viel schöner gewesen wäre, wenn sich der Cerro Torre und der Cerro Fitzroy nicht fast vollständig in Wolken gehüllt haetten. Wir standen hoch über der Laguna Torre. Der Höhepunkt war aber der junge Kondor, der einige Minuten lang wenige Meter über unseren Köpfen seine Runden gedreht hat. Auf diesem Wanderweg waren wir fast alleine unterwegs, da die meisten Touristen sich vorallem auf die Wanderungen zur Laguna Torre und zur Laguna de los Tres konzentrieren.

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